Getriebeöl muss gewechselt werden!

Geschrieben von mw. Veröffentlicht in Wartung

Quelle: Exxon MobilQuelle: Exxon Mobil

Viele Autohersteller behaupten seit Jahren, dass innerhalb eines Autolebens das Getriebeöl, speziell im Automatikgetriebe, nicht gewechselt werden muss. Das birgt aber viele Gefahren, weshalb jetzt Hersteller von Getrieben unter anderem zu fachmännischen Getriebespülungen mit einem anschließenden Tausch des Öls raten. Muss man also das Getriebeöl wechseln lassen?

Auch Getriebeöl altert

Getriebe, insbesondere auch Automatikgetriebe, enthalten viele bewegliche Teile. Alle arbeitenden Komponenten müssen wirksam geschmiert und gekühlt werden. Getriebeöl, (z.B. Mobil ATF 320/Automatikgetriebe oder Mobiltrans MBT 75W-90/manuelle Schaltgetriebe) welches die erforderlichen Eigenschaften und Klassifizierungen aufweist, ist hierbei der Garant für eine einwandfreie Zusammenarbeit der einzelnen Bauteile.

Aber das Getriebeöl unterliegt Alterungsprozessen und verschmutzt im Laufe der Zeit. Faktoren wie Schmier- und Fließfähigkeit verändern sich. Durch die fortlaufende mechanische Beanspruchung zerreißen die Molekülketten des Öls und die Schmiereigenschaften können sich verschlechtern. Generell gibt es keine Berechnungsgrundlage für den Verschleißvorgang der Flüssigkeit, Experten raten aber zu einem Austausch des Getriebeöls nach spätestens 100.000 km.

Dauerbeanspruchung zeigt Folgen

Die Folgen der Dauerbelastung im Getriebe zeigen sich nach und nach. Dabei reicht die Liste vom leichten Ruckeln beim Anfahren über Getriebegeräusche, Schaltruckeln bis zu Problemen beim Kickdown. Sollten ähnliche Symptome bei Ihrem Wagen auftreten, reagieren Sie bitte sofort! Denn wichtige Getriebekomponenten können vorzeitig verschleißen. Dann droht ein teurer Getriebeschaden. Hier können schnell Werkstattkosten im vierstelligen Bereich z.B. durch einen notwendigen Tausch des Getriebes auftreten.

Getriebeöl kontrollieren und bei Bedarf wechseln

Grundsätzlich sollte das Getriebeöl in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls, wie alle mechanisch beanspruchten Flüssigkeiten im Kfz, gewechselt werden. Denn nicht nur Metallabrieb und mechanische Beanspruchung haben negative Auswirkungen auf das Öl. Auch können z.B. poröse Dichtungen den Ölstand senken und somit den Verschleiß des Getriebes erhöhen.

Beim Wechsel des Getriebeöls ist es zudem wichtig, vorher eine professionelle Spülung des Automatikgetriebes vom Fachmann vornehmen zu lassen. Abrieb und Ablagerungen werden dabei ausgespült und können sich so nicht mehr nachteilig auf die Qualität des neuen Öls und der Getriebekomponenten auswirken.

Damit Sie problemlos die passenden Schmierstoffe für ihr Fahrzeug finden, gibt es z.B. bei Mobil 1 einen Öl-Wegweiser »»

Fazit

Lassen Sie ihr Getriebeöl von der freien Fachwerkstatt überprüfen. Sollte ein Wechsel nötig sein, lassen Sie das Getriebe professionell spülen. Nur die Fachwerkstatt hat das passende Öl, hochwertige Ersatzteile und die Technik für eine gründliche Reinigung. Hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden, denn ein Getriebeschaden verursacht hohe Kosten, die bei einem guten Service oft vermieden werden können.

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