Ratgeber Auto-Alltag: Welches Licht bei Nebel?

Geschrieben von mw. Veröffentlicht in Tipps & Trends

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Nicht nur im Herbst, sondern zu jeder Jahreszeit kann sich die „weiße Wand“ unvermittelt vor einem auftun. Nebel stellt für den Autofahrer eine konkrete Bedrohung dar, daher ist es wichtig, sofort richtig zu handeln. Ein wesentlicher Faktor spielt dabei die Ausleuchtung der Fahrbahn. Aber welches Licht ist das richtige?

Immer sicher unterwegs

Eine gute Sicht ist das A und O der Fahrsicherheit. Die Streckenführung muss jederzeit gut ausgeleuchtet sein, um eine sichere Navigation auf der Straße zu gewährleisten. Dennoch gibt es oft Unklarheiten bezüglich des richtigen Lichtes bei Nebel. Und nicht nur der Sicherheitsaspekt spielt dabei eine wichtige Rolle, auch  drohen bei falscher Ausleuchtung der Fahrbahn Bußgelder für den Autofahrer. Nebelscheinwerfer sollen bei schlechter Sicht helfen, aber wann darf ich sie einsetzen?

Was sind Nebelscheinwerfer?

Die überwiegende Anzahl der Fahrzeuge auf deutschen Straßen besitzt heutzutage Nebelscheinwerfer, bei älteren Semestern beschränkt sich die Lichtauswahl oft noch auf Stand- Abblend- und Fernlicht, aber diese Zeiten der mageren Lichtausbeute sind vorbei. Nebelscheinwerfer sind Zusatzscheinwerfer, die das Nahfeld  vor dem Fahrzeug besser ausleuchten. Dazu gehören der unmittelbare Bereich vor dem Kfz und die Seitenbereiche, insbesondere der Fahrbahnrand.

Wann dürfen Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten eingesetzt werden?

Quelle: StvoNebelscheinwerfer dürfen in Deutschland laut  Straßenverkehrsordnung (StVO) nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Regen, Nebel oder Schnee eingesetzt werden. Der alleinige Betrieb der Scheinwerfer ist untersagt, die Nutzung ist nur zusammen mit dem Abblend- oder Standlicht erlaubt. Die Farbskala des Lichtes kann von weißem bis zu hellgelben Licht variieren.

Quelle: AUTOFAHRERSEITE.EUZusätzlich zu den Nebelscheinwerfern kann, so StVO, ab einer Sichtweite unter 50 Meter, zusätzlich zu den Nebelscheinwerfern die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchte befindet sich am Heck des Fahrzeugs und weist durch ihr extrem helles, rotes Signallicht auf das Fahrzeug hin, sodass es auch in dichtem Nebel gut zu erkennen ist.

Um eine eingeschränkte Sicht zu definieren, kann man sich an der Ausleuchtung der Leitpfosten orientieren. Sie sind in einem Abstand von 50 Metern montiert. Zu beachten: Sollte eine Sichtweite unter 50 Metern vorhanden sein, muss die Geschwindigkeit angepasst werden, in diesem Falle auf eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h!

Schalten Sie Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte sofort aus, wenn die Sichtbehinderung durch den Nebel nicht mehr vorhanden ist, ansonsten droht ein Bußgeld. Vorsicht: Fernlicht (kein Nebelscheinwerfer) kann bei dichtem Nebel dazu führen, dass sich die Sichtweite sofort drastisch verkürzt und entgegenkommende Fahrzeuge geblendet werden, setzen Sie es also mit Bedacht ein.

Quelle: BMVI

Fazit

Grundsätzlich macht es Sinn, bei schwierigen Wetterverhältnissen wie Regen, Nebel und Schnee immer vorsichtig und vorausschauernd zu fahren. Je nach Straßensituation ist es daher umso wichtiger, die  Fahrbahn angepasst auszuleuchten. Autofahrer-Tipp: Nebel kann nicht nur aufgrund der Wetterverhältnisse plötzlich entstehen, oft bilden sich dichte Nebelbänke auch in der Nähe von Flüssen oder Seen. Fahren Sie dort besonders aufmerksam.

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