Auto-Alltag: 10 Tipps zum sicheren Verleih ihres Pkw

Geschrieben von mw. Veröffentlicht in Tipps & Trends

Quelle: Marina Zelic/ACE Auto Club EuropaQuelle: Marina Zelic/ACE Auto Club Europa

Eigentlich kein Thema: Eben mal das eigene Auto verleihen, weil der Freund „… kurz in die Stadt“ fahren möchte. Aber welche Voraussetzungen sollten gegeben sein und worauf ist zu achten? AUTOFAHRERSEITE.EU klärt auf.

Wer verleiht an wen?

Viele Autobesitzer verleihen ihren Pkw, ohne einen Gedanken an evtl. Folgen zu denken. Einer forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt zufolge verleihen 61 % der Deutschen ihr Fahrzeug an den Partner, 27 % würden ihr Kfz auch an Freunde oder Bekannte abgeben.

Auto verleihen mit Verstand

Dabei spricht eigentlich nichts dagegen, sein Auto zu verleihen, wenn man folgende Punkte beachtet:

  1. Schauen Sie in Ihre Versicherungspolice, welche Personen das Fahrzeug bewegen dürfen. Denn oftmals ist als Fahrer nur der Besitzer plus Familie eingetragen. Bei Unfall-Haftungsfragen kann das bedeuten, dass der Versicherer zwar im Normalfall für Personen-, Sach- sowie Schmerzensgeld für Verletzte (außer dem Fahrer) aufkommt. Eventuelle Selbstbeteiligungen, erhöhte Versicherungsprämien und Reparaturkosten für den Schaden am verliehenen Fahrzeug muss bei einer Teilkasko- Versicherung der Halter allerdings dann selbst übernehmen. Wollen Sie auf Nummer Sicher gehen, schließen Sie eine Vollkasko-Versicherung ab, hier sind sämtliche Schäden gedeckt.
    Zu diesem Thema haben wir bereits einen Artikel zu Verfügung gestellt »»

  2. Klären Sie im Vorfeld, wer diese Schäden trägt. Sind Sie sich unsicher oder verleihen Sie Ihren Wagen über einen längeren Zeitraum, machen Sie das Ganze schriftlich.

  3. Lassen Sie sich den gültigen Führerschein zeigen.

  4. Sprechen Sie den Einsatzradius bei längerer Verleihfrist ab, denn nicht jeder, der sein Auto verleiht, möchte, dass das Kfz für eine Kurzreise benutzt wird.

  5. Lassen Sie sich Kontaktdaten und die aktuelle Mobilfunknummer geben.

  6. Verleihen Sie ihren Pkw nie, wenn Sie einen Verdacht auf Alkohol- oder Drogenmissbrauch haben.

  7. Weisen Sie die Person in die Besonderheiten des Fahrzeugs ein, gerade bei: Wegfahrsperre, Start/Stopp System, Fahrassistenzsysteme, Gas- und Elektrobetrieb, getunte und tiefergelegte Kfz, Überbreiten, Alarmanlage, Getriebeuntersetzung, Kraftstoffwahl etc.

  8. Verleiht man ein besonders PS-starkes Kfz an Personen, die bislang ausschließlich schwächere Kleinwagen gewohnt waren, sollte unbedingt eine gemeinsame Einweisungsfahrt gemacht werden.  

  9. Stellen Sie evtl. gemeinsam mit dem Fahrer die Sitze (bei Memory-Funktion o.ä.) ein, um eine sichere und bequeme Fahrt zu gewährleisten.

  10. Besprechen Sie Abgabe- und Rückgabetermin.

Fazit

Klar ist das peinlich, wenn man beim Verleih seines Pkw an einen Freund den Führerschein sehen möchte. Und auch, diverse Eigenheiten des Kfz zu besprechen, kann im ersten Augenblick irritieren. Aber besser, man klärt solche Sachen im Voraus, anstatt sein Auto auf Grund einer Wegfahrsperre oder einer Alarmanlage per Taxi abholen zu müssen. Eine gute Fahrt wünscht AUTOFAHRERSEITE.EU.

Übrigens… eine Werkstatt, der Sie mit gutem Gefühl Ihr Auto anvertrauen können, finden Sie bei uns in der Werkstattsuche

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