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Verkehrspsychologie: Wie Sie Stress am Steuer vermeiden

Geschrieben von Marius Grapentin. Veröffentlicht in Tipps & Trends

Verkehrspsychologie: Wie Sie Stress am Steuer vermeiden

Dichter Verkehr, Zeitdruck, Baustellen, Drängler, für viele Autofahrer gehört Stress inzwischen zum Alltag. Gerade im Berufsverkehr steigen Puls und Anspannung oft schneller als die Drehzahl des Motors. Doch Stress am Steuer ist nicht nur unangenehm, sondern auch ein Sicherheitsrisiko.

Warum Stress beim Autofahren gefährlich ist

Unter Stress reagiert unser Körper im Alarmmodus: Der Puls steigt, die Atmung wird flacher, das Sichtfeld verengt sich und Reaktionen werden impulsiver. Im Straßenverkehr bedeutet das: spätes Bremsen, aggressives Beschleunigen oder unüberlegte Spurwechsel. Studien zeigen, dass emotionales Fahren die Unfallwahrscheinlichkeit deutlich erhöhen kann.

Typische Stress-Auslöser im Straßenverkehr

  • Zeitdruck (z. B. auf dem Weg zur Arbeit)
  • Stau oder stockender Verkehr
  • Drängler und dichtes Auffahren
  • Parkplatzsuche
  • Unklare Verkehrsführung oder Baustellen

Praktische Tipps für gelasseneres Fahren

Realistisch planen

Planen Sie bewusst Zeitpuffer ein. Wer etwas früher losfährt, reduziert inneren Druck erheblich. Zeitdruck ist einer der größten Stressfaktoren im Straßenverkehr.

Abstand halten – auch mental

Ein ausreichender Sicherheitsabstand sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für mehr Ruhe. Wer nicht permanent dicht auffährt, fährt entspannter.

Perspektive wechseln

Der Drängler hinter Ihnen? Vielleicht ebenfalls unter Zeitdruck.
Der langsame Fahrer vor Ihnen? Möglicherweise unsicher oder ortsfremd.
Ein Perspektivwechsel reduziert Ärger und Aggression.

Multitasking vermeiden

Telefonieren, Navigationssystem bedienen oder Nachrichten lesen erhöhen die kognitive Belastung. Konzentrieren Sie sich bewusst auf das Fahren.

Fazit

Stress am Steuer lässt sich nicht vollständig vermeiden - aber er lässt sich steuern. Wer seine Emotionen bewusst wahrnimmt und einfache Techniken anwendet, fährt sicherer und entspannter. Denn am Ende gilt: Nicht der Schnellste kommt am besten ans Ziel - sondern derjenige, der ruhig bleibt.

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