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Das sind die häufigsten HU-Mängel

Geschrieben von Marius Grapentin. Veröffentlicht in Tipps & Trends

Das sind die häufigsten HU-Mängel, darauf sollten Autofahrer achten

Viele Autofahrer erleben bei der Hauptuntersuchung (HU) eine böse Überraschung: Laut einer Sonderauswertung des TÜV-Reports 2026 fällt mehr als jedes fünfte Fahrzeug wegen erheblicher oder sogar gefährlicher Mängel durch. Für die Analyse wurden rund 9,5 Millionen HU geprüft. Besonders häufig beanstanden die Prüfer Probleme bei Beleuchtung, Bremsen und Fahrwerk.

Beleuchtung bleibt das größte Problem

Unangefochtener Spitzenreiter unter den HU-Mängeln ist das Abblendlicht. Sehr oft funktionieren Scheinwerfer nicht korrekt oder sind falsch eingestellt. Das kann im Straßenverkehr schnell gefährlich werden. Entweder wird der Gegenverkehr geblendet oder das eigene Fahrzeug wird zu spät erkannt.

Bremsanlage mehrere typische Schwachstellen

Die Bremsen gehören weiterhin zu den kritischsten Punkten bei der HU. Stark verschlissene oder korrodierte Bremsscheiben, beschädigte oder falsch montierte Bremsbeläge sowie poröse oder undichte Bremsleistungen gehören zur Tagesordnung. Besonders gefährlich sind defekte Bremsleitungen. Tritt Bremsflüssigkeit aus, sinkt der Druck im System, im Extremfall kann die Bremswirkung komplett ausfallen.

Federn und Stoßdämpfer werden oft vernachlässigt

Auch auf der Mängelstatistik stehen Fahrwerksfedern. Typische Probleme sind Brüche, Verschleiß oder fehlerhafte Montage. Auch defekte Schwingungsdämpfer treten häufig auf. Die Folgen davon werden oft unterschätzt. Schlechtere Fahrzeugkontrolle in Kurven, verlängerte Bremswege oder Verlust der Manövrierfähigkeit.

Reifen mit vielen Beanstandungen

Auch die Reifen sorgen regelmäßig für Probleme. Prüfer finden häufig Beschädigungen, eingefahrene Fremdkörper, zu geringe Profiltiefe oder unzulässige Reifengrößen. Da Reifen direkten Einfluss auf Grip und Bremsweg haben, sollten sie regelmäßig kontrolliert werden.

Tipp der Autofahrerseite

Kurz vor der HU einen Licht- und Reifencheck selbst durchführen. Bei älteren Fahrzeugen einen Werkstatt-Vorabcheck einplanen und die Verschleißteile regelmäßig warten lassen. Wer sein Fahrzeug gut vorbereitet, erhöht nicht nur die Chance auf die HU-Plakette, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Fazit:

Vorbereitung spart Zeit, Geld und Nerven. Die Zahlen zeigen klar: Viele HU-Durchfälle ließen sich durch einfache Checks im Vorfeld vermeiden. Besonders Beleuchtung, Bremsen, Fahrwerk und Reifen sollten Autofahrer vor dem Prüftermin im Blick haben. Die passende Werkstatt zu Ihrer Fahrzeugmarke finden Sie übrigens bei uns in der Werkstattsuche.

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