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So wichtig ist ein ausreichendes Reifenprofil

Geschrieben von cm. Veröffentlicht in Sicherheit

Quelle: AUTOFAHRERSEITE.EUQuelle: AUTOFAHRERSEITE.EU

Neben dem Alter und dem Luftdruck ist besonders bei Regen und im Winter die Profiltiefe ein entscheidendes Kriterium für die Sicherheit Ihrer Reifen. Wir klären auf, warum das so ist und wie Sie das Restprofil richtig ermitteln!

Die Mindestprofiltiefe von Pkw-Reifen soll laut europäischem Gesetz mindestens 1,6 mm betragen; ist sie niedriger, wird in Deutschland sowohl ein Bußgeld (in Höhe von mindestens 60 Euro) als auch ein Punkt in Flensburg fällig. Experten sind sich jedoch einig, dass man mit Sommerreifen mit 1,6 mm Restprofil aber selbst bei gutem Wetter nicht mehr sicher unterwegs ist.

Sicher unterwegs - im Sommer und im Winter

Auf Nummer “sicher“ gehen Sie daher mit einer Profiltiefe oberhalb von 3 m, besser sogar etwas mehr. Denn bei einer Mindesttiefe von 3 mm besteht bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h im Falle von Aquaplaning zumindest noch seitlicher Bodenkontakt des Reifens. Mit nur 1,6 mm Profiltiefe schwimmt der Reifen bei dieser Geschwindigkeit längst auf und das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten. In solch einer Situation sollten Sie jedoch so oder so vom Gas gehen, denn je höher Ihre Geschwindigkeit ist, desto mehr Profiltiefe wird bei Nässe benötigt um die Kontrolle zu behalten. Wer mit der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe unterwegs ist, muss sich darüber im Klaren sein, dass der Nassbremsweg derart abgefahrener Reifen oft ein vielfaches des Bremswegs neuer Reifen beträgt.

Unsere Empfehlung für Winterreifen ist sogar noch etwas höher, obwohl der Gesetzgeber hier keinen Unterschied zum Sommerreifen macht; sie liegt bei 5 mm Profiltiefe. Anderenfalls verschwinden die Lamellen, die essenziell für die Verzahnung mit matschigem Untergrund und Schnee sind – entsprechend lassen Winter- und Nässeeigenschaften der Winterreifen mit weniger als 5 mm Profiltiefe spürbar nach. Dann verlängert sich z.B. der Bremsweg auf Schnee und auch die Bodenhaftung in der Kurve nimmt stark ab.

Wie misst man die Profiltiefe?

Für die Messung der Profiltiefe gibt es spezielle Messhilfen, die unter anderem in Ihrer Fachwerkstatt erhältlich sind. Damit lässt sich das Restprofil der Reifen millimetergenau bestimmen. Bei Sommerreifen kann in der Not auch eine 1-Euro-Münze als Hilfsmittel zur Profilbestimmung herangezogen werden. Der goldene Rand der Münze ist genau 3 mm breit. Verschwindet dieser nicht vollständig im Profil, ist ein Austausch des Reifens zu empfehlen. Sollten Sie sich bezüglich der Profiltiefe Ihrer Reifen einmal unsicher sein, wenden Sie sich einfach an die Fachleute in Ihrer unabhängigen Kfz-Meisterwerkstatt. Diese helfen Ihnen gerne weiter und beraten Sie auch zu Alter und Allgemeinzustand Ihrer Reifen.

Fazit

Es gibt sehr gute Gründe, regelmäßig die Profiltiefe seiner Reifen zu kontrollieren – und nicht nur zweimal im Jahr zur Reifenwechselsaison. Denn das Restprofil ist entscheidend für die Verkehrssicherheit Ihres Autos. Falls Sie den Reifen-Check nicht alleine durchführen möchten oder können, wenden Sie sich an den unabhängigen Fachbetrieb in Ihrer Nähe. In der Werkstatt werden die Reifen genauestens in Augenschein genommen und Sie werden auf mögliche Mängel hingewiesen.

Übrigens… eine Werkstatt, der Sie mit gutem Gefühl Ihr Auto anvertrauen können, finden Sie bei uns in der Werkstattsuche

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