VW-Rückruf: Passat und Skoda Superb in die Werkstätten geordert

Geschrieben von mw. Veröffentlicht in Auto & Geld

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Als ob VW durch den Abgas-Skandal nicht schon genug gebeutelt wäre, werden jetzt Passat der Baujahre 2014 und 2015 und Skoda Superb aufgrund von Problemen an der Elektrik nachgebessert. Worum es bei dem Rückruf geht, lesen Sie in unserem Artikel.

Verschiedene Funktionen betroffen

177.000 VW Passat (Produktion März 2014 - Februar 2016) und 25.000 Superb (Produktion März 2015 - Oktober 2015) des zum Firmenverbund gehörigen Herstellers Skoda sind vom weltweiten Rückruf des VW-Konzerns betroffen.
Auslöser der Aktion sind dabei evtl. lockere Steckverbindungen, die zum Absterben des Motors und dem Ausfall von verschiedenen Funktionen, z.B. Lenkkraft- und Bremskraftunterstützung und der Beleuchtungsanlage führen können.

Steckverbindungen werden überprüft

Bei der Sichtung der Fahrzeuge wird dabei überprüft, ob die Steckverbindung T2a am Relaisträger SC gelockert ist. Die Überprüfung dauert ca. 20 Minuten, die Codes lauten „97BP“ für den Passat und „97BN“ für den Superb. Betroffene Halter werden umgehend per Post benachrichtigt. Nach der Überprüfung erfolgt ein Eintrag ins Serviceheft und eine Markierung des Fahrzeugs in der Reserveradmulde.

Fazit

VW hat es momentan nicht einfach. Und weitere Rückrufaktionen kosten Geld und bewirken eine zusätzliche Image- Schädigung des Herstellers.  Wollen wir also hoffen, dass die Produktion zukünftig besser überprüft wird und das Qualitätsmanagement die Zügel strafft. Denn ansonsten werden uns zukünftig die Fahrzeughersteller aus Fernost demonstrieren, wie man technisch hochwertige Fahrzeuge baut und das würde der deutschen Automobilbranche gewiss nicht schmecken.

mw  

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