Tipps für den Auto-Alltag: Entspannt auf dem Arbeitsweg

Geschrieben von mw. Veröffentlicht in Tipps & Trends

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Der Weg zur Arbeit hat für Millionen von Arbeitnehmern einen hohen Stellenwert ein. Daher ist es umso wichtiger, entspannt und stressfrei den Arbeitsplatz zu erreichen. Was für einen angenehmen Start in den Tag zu beachten ist, haben wir einmal zusammengefasst.

Stress macht krank

Tag für Tag quälen sich Autofahrer auf Deutschlands Straßen durch den Berufsverkehr. Da kommen für den Pendler schon Mal ca. 14 Tage im Jahr zusammen, die nur für den Weg von und zur Arbeit benötigt werden. Studien besagen, dass viele Autofahrer den Berufsweg als Stress empfinden und oft Auslöser für Krankheiten sein können. Umso wichtiger ist es, sich eine Strategie für einen gesunden, entspannten Weg zum Job zurechtzulegen. Hier unsere Tipps.

So meistern Sie Ihren Berufsweg

  1. Der Berufsweg fängt schon zu Hause an. Stehen Sie lieber ein paar Minuten früher auf, lassen Sie sich Zeit beim morgendlichen Prozedere. Planen Sie nicht schon Ihren kompletten Arbeitstag im Kopf durch, sondern genießen Sie ihr Frühstück in Ruhe. Ernähren Sie sich vielseitig und bewusst und vermeiden Sie zu viel Fett am Morgen, da der Körper bereits dann stark belastet wird, was schnell zu Müdigkeitserscheinungen führt.

  2. Erledigen Sie Tankvorgänge etc. bereits am Vortag.

  3. Bereiten Sie sich am Vortag auf die Witterung vor. So macht es Sinn, bei einem freistehenden Auto am Abend zuvor z.B. eine Abdeckhaube für das Fahrzeug oder Frostschutzmatten über die Windschutzscheibe und die Fenster zu ziehen, um dem morgendlichen Eiskratzen zu entgehen. Das spart Zeit und Nerven.

  4. Informieren Sie sich im Vorfeld über mögliche Staus oder Verkehrsbehinderungen auf ihrer Fahrtstrecke. Legen Sie sich eine Alternative zurecht.

  5. Fahren Sie entspannt und ruhig los. Lassen Sie Abstand zum Vordermann und kämpfen Sie nicht um jede Sekunde, denn das rechnet sich letztendlich bei der Gesamtstrecke kaum und belastet nur das Nervenkostüm. Nehmen Sie sich lieber fünf Minuten mehr Zeit und gehen Sie den Berufsverkehr gelassen an.

  6. Auch wenn Sie, z.B. durch Gefahrensituationen bedingt, in Stress geraten, behalten Sie die Nerven. Halten Sie kurz an und atmen Sie mehrmals tief durch. Atmen Sie durch die Nase tief ein, halten Sie kurz die Luft an und atmen dann durch den Mund wieder aus. Stellen Sie sich vor, während dessen, den Stress mit heraus zu atmen. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals.

  7. Umgehen Sie die Rush Hour und suchen Sie Möglichkeiten für eine Fahrgemeinschaft, sodass Sie nicht jeden Tag die Strecke selbst fahren müssen.

  8. Lassen Sie ruhig ein wenig entspannende Musik im Hintergrund laufen. Suchen Sie die passenden Titel ganz nach ihrem  Geschmack aus, verzichten Sie aber auf schnelle Beats und hohe Lautstärken. Auch Dokumentationen und Kulturbeiträge können hohe Stresspegel senken, wenn ein Interesse daran gegeben ist.

  9. Lassen Sie sich nicht von den Fahrmanövern gestresster Pendler beeindrucken, denn dieser Stress ist nicht Ihrer. Bleiben Sie entspannt.

  10. Auf der Autobahn: Bleiben Sie auf ihrer Spur. Ein stetiger Wechsel der Spur bringt überhaupt nichts, wie vielfach durch Erhebungen belegt wurde. Ganz im Gegenteil - denn durch einen häufigen Wechsel der Spuren werden andere Fahrer ausgebremst und der Rückstau vergrößert sich.

  11. Verlassen Sie alteingefahrene Wege. Suchen Sie sich einen neuen Arbeitsweg, denn Routinestrecken sorgen dafür, dass Aufmerksamkeit und Reaktionstempo beim Fahrer nachlassen. Dazu kommt oft eine unterschwellige Frustration über den immer gleichen Weg. Bringen Sie Ihre Wahrnehmung in Form, das Prinzip nennt sich „mentale Stimulanz“. Die neuen Anreize fordern ihr Gehirn, neue Einflüsse werden umgesetzt und die Laune und die Motivation steigen.

  12. Haben Sie sich geärgert, analysieren Sie die Situation. Betrachten Sie das Geschehen mit Abstand und bewerten Sie die Aktion, die Sie aufgeregt haben, neu. Wurde Ihnen z.B. von einem Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt genommen, ist das ärgerlich. Was aber keinen Sinn macht, ist sich den Rest des Arbeitsweges mit dem Gedanken zu beschäftigen, denn dann nimmt man den Ärger mit in den Tag. Geben Sie dem Ärger den Stellenwert, den er verdient. Bleiben Sie ruhig, denken Sie sich: Na und? Und belohnen Sie sich mit der Perspektive, dass Sie einen guten Tag haben werden, der rasante Fahrzeugführer eher nicht, da er ja bereits jetzt im Stress ist.

Fazit

Erste Regel: Bleiben sie gelassen. Lassen Sie sich nicht durch die Aktionen von bereits genervten Pendlern beeindrucken. Freuen Sie sich auf die Perspektive, den Tag angenehm und entspannt anzugehen. So haben Sie bereits auf dem Berufsweg einen guten Start in den Tag.
Eine allzeit gute Fahrt wünscht AUTOFAHRERSEITE.EU.

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